glossar

Windkraft

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Die Energie der Windkraft stammt aus bewegter Luft. Der nat├╝rliche Prozess ist folgender: Wind wird durch ungleichm├Ą├čige Erw├Ąrmung der Erdoberfl├Ąche durch die Sonne verursacht. Da die Erdoberfl├Ąche aus verschiedenen Arten von Land und Wasser besteht, nimmt sie die Sonnenw├Ąrme unterschiedlich schnell auf. Ein Beispiel f├╝r diese ungleichm├Ą├čige Erw├Ąrmung ist der t├Ągliche Windzyklus: Tags├╝ber erw├Ąrmt sich die Luft ├╝ber dem Land schneller als die Luft ├╝ber dem Wasser. Warme Luft ├╝ber Land dehnt sich aus und steigt auf, und schwerere, k├╝hlere Luft str├Âmt an ihre Stelle und erzeugt Wind. Nachts kehren sich die Winde um, weil die Luft ├╝ber Land schneller abk├╝hlt als ├╝ber Wasser. Ebenso entstehen die atmosph├Ąrischen Winde, die die Erde umkreisen, weil das Land in der N├Ąhe des Erd├Ąquators hei├čer ist als das Land in der N├Ąhe des Nordpols und des S├╝dpols.

Windenergie wird heute haupts├Ąchlich zur Stromerzeugung genutzt. Windkraftanlagen verwenden Rotorbl├Ątter, um die kinetische Energie des Windes zu nutzen. Wind flie├čt ├╝ber die Bl├Ątter und erzeugt Auftriebskraft (├Ąhnlich wie bei Flugzeugfl├╝geln), wodurch sich die Bl├Ątter drehen. Die Rotorbl├Ątter sind mit einer Antriebswelle verbunden, die einen elektrischen Generator dreht, der Elektrizit├Ąt erzeugt.

In den letzten Jahrzehnten ist die Erzeugung von elektrischer Energie aus Windkraft erheblich gestiegen. Besonders der technische Fortschritt trug dazu bei, durch den auch die Kosten f├╝r Strom aus Windenergie gesenkt werden konnten. Zus├Ątzliche setzen viele Staaten finanzielle Anreize zur F├Ârderung des Ausbaus von Windkraftanlagen.

Aktuell stammen knapp 5% des weltweiten elektrischen Energieverbrauchs aus Windkraftanlagen.

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