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Hydroenergie (auch: Wasserkraft)

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Hydroenergie bzw. Wasserkraft ist Energie in bewegtem Wasser. Sie war eine der ersten Energiequellen, die zur Stromerzeugung genutzt wurde. Das Prinzip beruht auf dem Wasserkreislauf, der aus drei Schritten besteht: Sonnenenergie erwĂ€rmt Wasser auf der OberflĂ€che von FlĂŒssen, Seen und Ozeanen, wodurch das Wasser verdunstet. Der Wasserdampf kondensiert und fĂ€llt als Niederschlag, der sich in BĂ€chen und FlĂŒssen sammelt, und der Kreislauf beginnt von vorne. Die Niederschlagsmenge, die sich in einem Gebiet in FlĂŒssen und anderen Strömen sammelt, bestimmt die verfĂŒgbare Wassermenge, die fĂŒr die Wasserkraft genutzt werden kann. Somit ist diese Form der Energieerzeugung anfĂ€llig fĂŒr saisonale Niederschlagsschwankungen oder langfristige VerĂ€nderungen in der Niederschlagsmenge. Die Energiemenge hĂ€ngt vom Volumenstrom und dem GefĂ€lle ab. Im Allgemeinen gilt: Je grĂ¶ĂŸer der Wasserfluss und die Fallhöhe, desto mehr ElektrizitĂ€t kann ein Wasserkraftwerk produzieren. In Wasserkraftwerken fließt das Wasser durch ein Rohr oder einen Druckrohrstutzen, drĂŒckt gegen eine Turbine und bringt somit die Schaufeln in Bewegung, die wiederum einen Generator antreiben.
Pumpspeicherkraftwerke können ĂŒberschĂŒssige Energie im Netz speichern: Die Energie wird genutzt, um das Wasser von einer Wasserquelle zu einem höher gelegenen Speicherbecken zu pumpen. Wird die elektrische Energie gebraucht, kann das Wasser das GefĂ€lle zum Kraftwerk bzw. zu der Turbine runterfließen.