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REDD+

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REDD+ steht für "Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation" in Entwicklungsländern. Es wurde von den Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) entwickelt.

Wälder stellen weltweit einen der größten Kohlenstoffspeicher dar. Entwaldung und Walddegradierung sind für etwa 11% der globalen CO2-Emissionen verantwortlich.

REDD+ Projekte bieten Anreize für Entwicklungsländer, ihre Emissionen aus Wald- und Regenwaldgebieten zu reduzieren und in kohlenstoffarme Wege für eine nachhaltige Entwicklung zu investieren. Dementsprechend erhalten die Entwicklungsländer Zahlungen, die auf den Ergebnissen ihrer Maßnahmen basieren. Auf diese Weise schafft REDD+ einen finanziellen Wert für den in Wäldern gespeicherten CO2. REDD+ geht über den Schutz vor Entwaldung und Walddegradierung hinaus und umfasst auch die Rolle des Naturschutzes und der Biodiversität sowie die Unterstützung lokaler Gemeinden, um eine nachhaltige Waldbewirtschaftung zu fördern und damit den CO2-Vorrat im Wald zu erhöhen.

Der Emissionsmarkt wird genutzt, um diese Bemühungen zu unterstützen und den Gemeinden direkte Vorteile zu bringen. REDD+ Voluntary Emissions Reductions (VERs) werden auf jährlicher Basis von dritten Prüfern erst dann ausgestellt, wenn der Wald erfolgreich geschützt wurde und nachhaltige wirtschaftliche Alternativen für die Gemeinde geschaffen wurden, wie zum Beispiel Initiativen zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Programme zur Intensivierung der Landwirtschaft.

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