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Joint Implementation

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Joint Implementation (JI) ist ein projektbasierter Mechanismus, der auf Artikel 6 des Kyoto-Protokolls basiert. Ein Projekt fĂ€llt in den Anwendungsbereich der Joint Implementation, wenn es von zwei IndustrielĂ€ndern gemeinsam durchgefĂŒhrt wird, die sich beide zu einem Emissionsreduktionsziel unter dem Kyoto-Protokoll verpflichtet haben.

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Falls ein Industrieland ein Klimaprojekt in einem anderen Industrieland durchfĂŒhrt oder finanziert, kann es sich die daraus resultierenden Emissionsreduktionen in Form von Emissionsreduktionseinheiten (ERUs) auf sein Kyoto-Ziel anrechnen lassen. Das Gastland kann sich diese Einheiten natĂŒrlich nicht anrechnen lassen, d.h. es muss seine eigenen Einheiten um die exportierte Menge reduzieren.

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Die gemeinsame Umsetzung ist eine flexible und kostengĂŒnstige Methode fĂŒr die Vertragsparteien, einen Teil ihrer Kyoto-Verpflichtungen zu erfĂŒllen. Gleichzeitig profitiert die Gastpartei von auslĂ€ndischen Investitionen und Technologietransfer.