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Emissionsmärkte

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Die Kohlenstoffmärkte bestehen aus marktbasierten Instrumenten, die einen Preis für die Emission von Treibhausgasen festlegen und so einen effizienten Klimaschutz fördern. Es gibt zwei verschiedene Ansätze, die zur Schaffung von Kohlenstoffmärkten führen: Emissionshandelssysteme mit handelbaren Emissionsrechten (Zertifikaten) und Anrechnungsmechanismen, die die Ausgabe und den Handel von Kohlenstoffgutschriften ermöglichen.

Emissionshandelssysteme legen eine regulatorische Obergrenze oder "Obergrenze" für Treibhausgasemissionen durch ein Cap-and-Trade-System fest, wie z. B. das Emissionshandelssystem der Europäischen Union (EU-ETS) und in den USA der California Carbon Market. Diese Systeme können auf verschiedenen Ebenen eingeführt werden (international, national, subnational) und können je nach Ausgestaltung entweder Unternehmen oder Regierungen betreffen.

Die freiwilligen Kohlenstoffmärkte funktionieren außerhalb, aber parallel zum Compliance-Markt. Dieser Markt bietet Unternehmen, NGOs und Einzelpersonen die Möglichkeit, Emissionen auf freiwilliger Basis durch den Kauf von Emissionsgutschriften auszugleichen, ohne dass eine Verwendung für Compliance-Zwecke vorgesehen ist.