Das Social Impact Unternehmen Too Good To Go wird zum Klimaschutz-Pionier

Seit 2015 kämpft Too Good To Go gegen Lebensmittelverschwendung. In weltweit 15 Ländern verbindet das Unternehmen Restaurants, Supermärkte, Bäckereien und Großhändler mit Verbraucher:innen, die mit der Too Good To Go App verhindern können, dass Lebensmittel im Müll landen.

75,1 Millionen Mahlzeiten konnten auf diese Weise bereits gerettet werden. Während dies bereits einen weitreichenden positiven Einfluss auf unseren Planeten hat, hört ihr Engagement dort noch lange nicht auf.

Aus diesem Grund hat sich Too Good To Go mit Planetly zusammengetan. Gemeinsam haben wir den unternehmensweiten CO2-Fußabdruck von Too Good To Go für das Jahr 2020 ermittelt und vollständig kompensiert. Dabei hat Too Good To Go sämtliche Emissionen über alle drei Scopes hinweg analysiert und kompensiert und erhielt deshalb das Klimaneutral+ Siegel.

In Zukunft möchte das Unternehmen alle vermeidbaren Emissionen reduzieren und seinen Kurs hin zu einer positiven Veränderung für unseren Planeten fortsetzen.

Industrie:
Food & Beverages
Hauptsitz:
Kopenhagen, Dänemark
Standorte:
Standorte in 14 Ländern in Europa & 7 Städten in den USA
Mitarbeiter:innen:
950+
2750 t
Kompensiertes CO2
2
Kompensationsprojekte
2020
Analysezeitraum
Über Too Good To Go

Hintergrund & Zielsetzung

Die Too Good To Go App ist der weltweit größte Marktplatz für überschüssige Lebensmittel. Die Nutzer:innen können Lebensmittel davor bewahren, weggeworfen zu werden, indem sie diese zu niedrigeren Preisen von lokalen Geschäften kaufen.

So wird nicht nur die Lebensmittelverschwendung reduziert, sondern die Unternehmen können auch Verluste zurückgewinnen, indem sie überschüssige Lebensmittel vor Ladenschluss verkaufen, die normalerweise weggeworfen worden wären.

Too Good To Go weiß, dass Veränderungen nur gemeinsam erreicht werden können. Deshalb hat das Unternehmen es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen zu inspirieren und zu befähigen, gegen Lebensmittelverschwendung zu kämpfen. Um das Bewusstsein zu schärfen und Menschen zu helfen, Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung zu ergreifen, führt Too Good To Go Projekte mit Unternehmen und Haushalten sowie in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen durch.

Das Geschäftsmodell und die Mission von Too Good To Go tragen bereits erheblich zum Klimaschutz bei. Und das Unternehmen ist entschlossen, noch mehr zu tun. 

Mit Planetly hat Too Good To Go CO2-Transparenz über die gesamte Geschäftstätigkeit erlangt und will nun nicht nur den eigenen CO2-Fußabdruck reduzieren, sondern auch seine Bewegung zur Vermeidung von Emissionen, die durch Lebensmittelverschwendung entstehen, rund um den Globus fortsetzen.

“Wir wissen, dass wir alle eine Verantwortung haben, den Klimawandel zu bekämpfen, und jeder Mensch kann einen Unterschied machen, dennoch müssen wir als Unternehmen mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb haben wir uns verpflichtet, ab 2020 klimaneutral+ zu sein.”

Fußabdruck

Der CO2-Fußabdruck vonToo Good To Go

Um den CO2-Fußabdruck zu berechnen, haben wir alle relevanten Aktivitäten an 15 Standorten von Too Good To Go genauer unter die Lupe genommen.

Der CO2-Fußabdruck von Too Good To Go berücksichtigt nicht nur direkte und energiebedingte Emissionen (Scope 1 & 2), sondern auch indirekte Emissionen, die durch Dienstleister und Services, die das Unternehmen nutzt, entstehen (Scope 3).

Rechnet man alle Emissionen zusammen, hatte Too Good To Go im Jahr 2020 einen Fußabdruck von 2.475 t CO2e.

Analyseergebnisse

Der größte Teil des CO2-Fußabdrucks von Too Good To Go stammt aus dem Beschaffungsprozess des Unternehmens. Dazu gehört die Nutzung von externen Dienstleistungen, externen Servern sowie Verbrauchsmaterialien und Geräten. Die Emissionen der Too Good To Go-Mitarbeiter:innen bilden den zweitgrößten Anteil am CO2-Fußabdruck. Die Emissionen entstehen zum Beispiel durch das Pendeln zum Büro, aber auch bei der Arbeit von zu Hause aus.

Der Bürobetrieb, einschließlich Heizung und Strom, macht den drittgrößten Anteil am Fußabdruck aus. Ein vergleichsweise geringer Anteil (27t CO2e) entfällt auf Verpackungsemissionen und die Emissionen, die Too Good To Go-Kund:innen durch die Nutzung der App verursachen.

2.475t CO2e
CO2-Fußabdruck (gesamt)
1.142t CO2e
Eingekaufte Waren & 
Dienstleistungen
665 t CO2e
Home Office, Pendeln & Geschäftsreisen der Mitarbeitenden
493 t CO2e
Gebäudeemissionen 
wie Strom
Ausblick

Too Good To Go möchte Emissionen reduzieren und kompensieren

Zum Zeitpunkt der Analyse wurden seit Gründung von Too Good To Go weltweit mehr als 76 Millionen Mahlzeiten eingespart. Um eine effektive Veränderung herbeizuführen, arbeitet das Unternehmen bei seiner Mission gegen Lebensmittelverschwendung mit zahlreichen Regierungsvertreter:innen, Unternehmen, Haushalten und Bildungseinrichtungen zusammen.

Nachdem Too Good To Go mit Planetly CO2-Transparenz gewonnen hat, plant das Unternehmen nun eine ganzheitliche Reduktionsstrategie, um die Emissionen an allen Standorten weiter zu senken.

Klimaschutz

Too Good to Go engagiert sich für den Klimaschutz

Too Good To Go hat sich entschlossen, alle nicht vermeidbaren Emissionen durch die Unterstützung zertifizierter Klimaschutzprojekte auszugleichen: ein Projekt in Peru und ein weiteres in Indien.

Ein Großteil der Abholzung entfällt auf das Lebensmittelsystem. Too Good To Go strebt daher ein nachhaltiges Ernährungssystem für die Zukunft an und hilft, den Amazonas-Regenwald in Peru zu schützen und die Biodiversität in den Projektregionen zu erhalten. Gleichzeitig führt das REDD+ Projekt Schulungen zu nachhaltigen landwirtschaftlichen Methoden durch und schafft Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung.

Angesichts der emissionsreichen Webserver, die das Unternehmen für den vollen Betrieb seiner Anwendung einsetzt, hat sich Too Good To Go entschlossen, ein Projekt für erneuerbare Energien in Indien zu unterstützen. Das Solarprojekt baut zusätzliche erneuerbare Energien in Indiens Stromnetz aus. Dadurch können jährlich 659.000 Tonnen CO2e eingespart werden.

REDD+ Regenwald Projekt

Peru
1 / 2

Solarenergie-Projekt

Indien
2 / 2

Durch die Unterstützung dieser Projekte leistet Too Good To Go einen Beitrag zu mehreren der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen, darunter Ziel 7 (Bezahlbare und saubere Energie), Ziel 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum) und Ziel 13 (Klimaschutz). Auch zum Ziel 12 (Nachhaltige/r Konsum und Produktion) trägt Too Good To Go allein mit seinem Geschäftsmodell bereits maßgeblich bei.