Remazing wird zur klimaneutralen Full-Service-Agentur

Remazing ist eine führende Agentur und Softwarelösung für Brands auf Amazon und anderen Online-Marktplätzen.

Zusammen mit Planetly hat Remazing den eigenen CO2-Fußabdruck für das Jahr 2020 berechnet, analysiert und kompensiert. Planetly unterstützt Remazing zudem beim Entwickeln von Reduktionsmaßnahmen, um CO2-Emissionen langfristig zu senken.

Industrie:
Professional Services
Hauptsitz:
Hamburg, Deutschland
Mitarbeiter:innen:
50+
CO2-Fußabdruck:
129 t
140 t
Kompensiertes CO2
2
Kompensationsprojekte
2020
Analysezeitraum
Über remazing

Hintergrund & Zielsetzung

Seit 2016 unterstützt Remazing als globale Full-Service-Agentur Markenunternehmen dabei, ihre Erfolgsgeschichte in allen relevanten Amazon-Märkten zu schreiben. Über 50 internationale E-Commerce-Experten entwickeln dafür Strategien und sorgen für die Umsetzung von Content-Optimierungen, Werbekampagnen oder den Einsatz von Monitoringlösungen.

Remazing sieht den Klimawandel als eine der größten globalen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind zwei Themen, die innerhalb des Unternehmens eine zunehmend größere Bedeutung einnehmen. Die Fridays-for-Future-Bewegung, deren Demonstrationen in unmittelbarer Umgebung des Büros in der Hamburger Innenstadt stattgefunden haben, hat darauf entscheidend Einfluss genommen.

Als Amazon-Agentur ist Remazing sehr KPI-getrieben – sowohl in der täglichen Arbeit mit Kunden als auch intern. Mit dieser Leidenschaft für Daten und Performance ist auch die Frage nach den verursachten CO2-Emissionen angegangen worden. Eine exakte Berechnung der Emissionen ist wichtig, um die größten Hebel für eine Reduktion zu identifizieren. Dafür ist jede interne Aktivität und jeder Prozess als potenzielle Emissionsursache intern untersucht und für die weitere Berechnung ausgewertet worden.

“Remazing hat die Vision, der #1 globale Partner für Brands auf Online-Marktplätzen zu werden. Je früher wir in unserer Firmenentwicklung unser Handeln nachhaltig orientieren, desto stärker können wir auch mit zunehmendem Wachstum unserer gesellschaftlichen Verpflichtung nachkommen, die Umwelt zu schonen. Unsere anfänglich kleinen Schritte werden im Laufe der Zeit immer größer werden.”

Fußabdruck

Remazings Fußabdruck

Der CO2-Fußabdruck von Remazing umfasst nicht nur direkte und energiebezogene Emissionen (Scope 1 und Scope 2), sondern auch die Emissionen, die durch Dienstleister und eingekaufte Produkte und Services entstehen (Scope 3).

Als einer unserer Pilotkunden hat Remazing für die Ermittlung und Analyse des eigenen CO2-Fußabdrucks die Planetly Software genutzt. Remazing konnte für die Berechnung ganz einfach direkt eigene Dateien und Rechnungen hochladen. Das Ergebnis sowie die Unterteilung des CO2-Fußabdrucks in die GHG Protocol-Kategorien (Scope 1, 2 und 3) konnten sie anschließend im interaktiven Dashboard einsehen.

Analyseergebnisse

Für Remazing konnten wir vier wesentliche Bereiche ermitteln, durch die Emissionen entstehen. Der größte Teil des CO2-Fußabdrucks entsteht durch den Heizungs- und Stromverbrauch im Büro von Remazing, gefolgt von Geschäftsreisen sowie das Pendeln der Mitarbeiter*innen. Hier schafft Remazing bereits Anreize, um das Pendeln möglichst nachhaltig zu gestalten.

Externe Dienstleistungen, die das Unternehmen nutzt, machen den drittgrößten Teil des Fußabdrucks aus. Emissionen entstehen zudem, wenn Kunden die Remazing-Software nutzen sowie die Webseite besuchen – dieser Anteil ist jedoch mit 0,13 t CO2e sehr gering.

129 t CO2e
CO2-Fußabdruck (gesamt)
66,4t CO2e
Heizung & Strom
42,5t CO2e
Geschäftsreisen & Pendeln
19,4t CO2e
Externe Dienstleistungen
Ausblick

Remazing möchte CO2-Emissionen langfristig reduzieren

Remazing stellt jedem Teammitglied eine Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel in Hamburg und Umgebung (HVV) zur Verfügung. Ein zusätzlicher Anreiz zum Verzicht auf das Auto ist die zentrale Lage des Büros mitten in der Innenstadt: Sie bietet die Möglichkeit, den Arbeitsplatz aus jeder Ecke Hamburgs unkompliziert mit Bus und Bahn oder sogar mit dem Fahrrad zu erreichen. Geschäftsreisen, die zusammen mit dem Pendeln den zweitstärksten Bereich der CO2-Emissionen Remazings ausmachen, werden zunehmend mit der Bahn unternommen.

Remazing hat für sein Büro einen modernen Wasserfilter angeschafft, der es den Teammitgliedern ermöglicht, stets frisches Wasser in die eigene Trinkflasche abzufüllen. Seit der Einführung werden erheblich weniger Getränke aus Flaschen konsumiert und folglich auch weniger bestellt. Die bestellten Getränke werden dabei in Mehrweg-Glasflaschen statt Kunststoff-Flaschen geliefert, die eine deutlich bessere Gesamtökobilanz haben.

Ein entscheidender Vorteil hinsichtlich der Klima-Bilanz ergibt sich für Remazing auch aus der grundsätzlich digitalen Organisation und Arbeit des Startups. Es wird so gut wie nichts gedruckt, was mit Papier und Strom weitere Ressourcen einspart, die klassischerweise von Unternehmen verbraucht werden.

Remazing hat sich zum Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß nicht nur vollständig zu kompensieren, sondern soweit möglich auch immer weiter zu reduzieren. Dafür werden konstant alle möglichen Handlungsfelder wie der Bezug von Ökostrom, eine digitale Heizungssteuerung und die Minimierung von Geschäftsreisen beleuchtet.

Klimaschutz

Remazing hat den CO2-Fußabdruck kompensiert

Für Remazing war es wichtig, das gesamte Team in die Entscheidung zur Projektauswahl miteinzubeziehen. Für den Ausgleich des CO2-Fußabdrucks hat sich Remazing am Ende für zwei Regenwaldprojekte entschieden, beide Projekte verfolgen Strategien zur Bekämpfung der Ursachen von Entwaldung und Waldschädigung.

Das REDD+ Regenwaldprojekt auf der Insel Borneo in Indonesien bewahrt 64.500 Hektar Torfmoorwälder vor der Umwandlung in Palmölplantagen. Zusätzlich unterstützt das Projekt lokale Gemeinden in nachhaltiger Landwirtschaft und schützt die biologische Vielfalt und den Lebensraum von Wildtieren.

REDD+ Borneo Regenwaldprojekt

Indonesien
1 / 2

REDD+ Amazonas Regenwaldprojekt

Peru
2 / 2

Das REDD+ Projekt in Peru setzt sich für den Schutz von 182.000 Hektar Andischen Regenwaldes ein und unterstützt auch hier die lokale Bevölkerung, zum Beispiel durch Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft sowie Fairtrade Zertifizierungen.

Beide Projekte sind durch den Voluntary Carbon Standard (VCS) und den Climate, Community & Biodiversity-Standards (CCBS) zertifiziert.