Mit Planetly treibt Recare den Klimaschutz voran

Recare wurde 2017 gegründet und gehört mittlerweile zu den führenden digitalen Start-ups in der deutschen Gesundheitsbranche. Das in Berlin gegründete Unternehmen vereinfacht die Prozesse des Gesundheitswesens für alle beteiligten Akteure - darunter Patient:innen, Kliniken, Kostenträgern und weitere Leistungserbringer.

Mit ihrer Plattform gewährleistet Recare einen optimalen Überleitungsprozess der Patient:innen, vom Krankenhaus in die Nachversorgung, und das in Echtzeit.

In Zusammenarbeit mit Planetly hat Recare seinen CO2-Fußabdruck berechnet und kompensiert. Das Unternehmen möchte langfristig seine Emissionen reduzieren.

Industrie:
Health Care
Hauptsitz:
Berlin, Deutschland
Mitarbeiter:innen:
50+
Standorte:
Berlin (DE) & Paris (FR)
87 t
Kompensiertes CO2
3
Kompensationsprojekte
2019
Analysezeitraum
Über Recare

Hintergrund & Zielsetzung

Recare hat sich zu einem der führenden B2B-Marktplätze im medizinischen Bereich entwickelt.

Das Start-up vernetzt mehr als 560 Akut- und Rehakliniken sowie über 14.000 weitere Leistungserbringer, sodass eine unkomplizierte und schnelle Koordination der individuellen Versorgungspfade von Patient:innen möglich ist.

Das soll Kosten im Gesundheitssystem sparen, das Klinikpersonal entlasten und eine Rundumversorgung der Patient:innen sicherstellen.
Recare hat sich mit Planetly zusammengeschlossen, um neben dem Gesundheitswesen auch der Umwelt etwas Gutes zu tun.

"Der strukturierte und gut begleitete Prozess mit Planetly war eine großartige Hilfe, um unsere CO2-Neutralität mit Recare zu erreichen. Im Gesundheitsbereich haben wir von Anfang an eine Mission verfolgt, welche soziale und gesellschaftliche Mehrwerte in den Vordergrund rückt. Da war es nur logisch, auch im Bereich des Klima- und Umweltschutzes unseren Beitrag zu leisten. Wir werden dieses Thema auch weiterhin aufgreifen und wollen unser Netzwerk nutzen, um auch gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden in weiteren Bereichen aktiv zu werden."

Fußabdruck

Der CO2-Fußabdruck von Recare

Um den Fußabdruck von Recare zu berechnen, haben wir uns die Standorte in Berlin und Paris genauer angesehen.

Berücksichtigt wurden alle direkten und energiebedingten Emissionen (Scope 1 und 2) sowie die Emissionen, die durch Dienstleister und Services verursacht werden (Scope 3).

Addiert man alle Emissionen, ergibt sich für Recare ein Fußabdruck von 78,8 t CO2e im Jahr 2019.

Analyseergebnisse

Der weitaus größte Anteil der CO2-Emissionen von Recare stammt aus den Gebäuden. Dazu zählen vor allem der Bürobetrieb, Heizung und Strom. Am zweitgrößten ist der Anteil des Fußabdrucks, der durch die Mitarbeiter:innen von Recare verursacht wird, zum Beispiel durch Geschäftsreisen, die Arbeiten im Home Office oder das Pendeln zur Arbeit. Der Einkauf von externen Gütern und Dienstleistungen macht einen vergleichsweise geringen Anteil aus.

78,8t CO2e
CO2-Fußabdruck (gesamt)
46,1t CO2e
Gebäudeemissionen 
wie Strom
30,1t CO2e
Geschäftsreisen, Home Office & Pendeln
2,6t CO2e
Eingekaufte Waren &
Dienstleistungen
Ausblick

Recare ergreift erste Klimaschutzmaßnahmen

Recare hat bereits einige wichtige Schritte getroffen, um den CO2-Fußabdruck langfristig zu reduzieren. Recares eigene Büros in Paris und Berlin wurden bereits mit LEDs und einem intelligenten Licht-Management ausgestattet, um die Energie-Emissionen zu senken.

Außerdem hat Recare eine neue Reise-Policy eingeführt. So wurde Vertriebsmitarbeiter:innen die Bahncard100 zur Verfügung gestellt, mit der sie bundesweit Bahn fahren können. Wenn es möglich ist, setzt Recare seine Vertriebsmitarbeiter:innen in den Regionen ein, in denen sie wohnen. Damit soll eine möglichst kurze An- und Abreise zu den Terminen ermöglicht werden.

Zudem verfügen alle Mitarbeiter:innen über das BVG Jobticket, das die meisten von ihnen bereits für den täglichen Weg zum Büro nutzt. Andererseits können die Mitarbeiter:innen dank der Home-Office-Politik von Recare zeitweise von zu Hause aus zu arbeiten, wodurch die Emissionen durch das Pendeln gemindert werden.

In Zukunft möchte Recare mithilfe einer Reduktionsstrategie basierend auf die CO2-Analyseergebnisse alle vermeidbaren Emissionen reduzieren.

Klimaschutz

Recare kompensiert die CO2-Emissionen aus 2019

Recare wird weiterhin an der Reduzierung seiner CO2-Emissionen arbeiten. Um seine bisher unvermeidbaren Emissionen zu kompensieren, hat Recare drei zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgewählt.

Mit dem ersten Projekt wirkt Recare der Abholzung des Kakamega-Regenwaldes entgegen. Hierfür werden lokal hergestellte keramische Herdplatten gekauft und als Ersatz für die klassischen Feuerstellen in ländlichen Häusern eingesetzt. Auf diese Weise wird der Holzverbrauch um fast 50 % reduziert und somit auch die Zerstörung des Regenwaldes. Darüber hinaus werden die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Bedingungen der Bewohner:innen verbessert.

Das zweite Projekt setzt sich für einen besseren Zugang zu sauberem Trinkwasser in Ostafrika ein. Dies soll durch den Bau und die Instandhaltung von Brunnen in Ruanda sichergestellt werden. Das Projekt verbessert die Hygiene- und Gesundheitsbedingungen vor Ort, reduziert die Abhängigkeit von Brennholz und schafft gleichberechtigte Verhältnisse zwischen Männern und Frauen.

Kochherdprojekt

Kenia
1 / 3

Projekt für sauberes Trinkwasser

Ruanda
2 / 3

Biogasprojekt

Niederlande
3 / 3

Das dritte Projekt in den Niederlanden zielt auf die Verbesserung landwirtschaftlicher Praktiken ab. 14 % der globalen CO2-Emissionen entfallen auf die Landwirtschaft. Das Projekt vergärt Dung aus der Schweinehaltung und wandelt ihn in Biogas um. Dieses wird wiederum zur Erzeugung erneuerbarer Energie genutzt. Der Prozess verhindert somit die unkontrollierte Entstehung von Methan und trägt zum Kampf gegen den Klimawandel bei.

Dank der Investitionen von Recare in Klimaschutzprojekte hat das Unternehmen 87 Tonnen CO2e kompensiert.