Personio wird eines der ersten klimaneutralen Unicorns

Personio ist die All-in-One-HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Sie unterstützt Unternehmen bei allen wichtigen HR-Prozessen, damit diese das volle Potenzial ihres Unternehmens ausschöpfen können.

Personio hat sich mit Planetly zusammengetan, um seinen CO2-Fußabdruck zu verstehen und wichtige Hebel zu identifizieren, um CO2-Emissionen langfristig zu reduzieren.

Industrie:
IT & Services
Hauptsitz:
München, Deutschland
Standorte:
München, Madrid, London & Dublin
Mitarbeiter:innen:
650+ (März 2021)
2,106 t
Kompensiertes CO2
2
Kompensationsprojekte
2020
Analysezeitraum
Über Personio

Hintergrund & Zielsetzung

Personio hat es sich zur Mission gemacht, HR-Prozesse so transparent und effizient wie möglich zu gestalten, damit sich HR-Manager:innen auf das Wesentliche konzentrieren können: Mitarbeiter:innen und Strategie. Das Jahr 2021 begann mit aufregenden Neuigkeiten für Personio: Mit einer neuen Series-D-Finanzierung in Höhe von 125 Millionen US-Dollar und einer Bewertung von 1,7 Milliarden US-Dollar wurde Personio zu einem “Unicorn” und zum wertvollsten HR-Tech-Unternehmen Europas.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz standen dabei schon früh auf der Agenda von Personio. Co-Founder und CEO Hanno Renner sowie das gesamte Team haben großes Interesse und Leidenschaft für nachhaltigen Impact. Um diesen zu erreichen, hat Personio ein internes Nachhaltigkeitskomitee gestartet, das diese Themen innerhalb des Unternehmens vorantreibt und Möglichkeiten für Klimaschutzmaßnahmen identifiziert.

Als Teil dieses Engagements hat sich Personio mit Planetly zusammengeschlossen, um Transparenz über den eigenen CO2-Fußabdruck zu erhalten und die größten Hebel für eine langfristige CO2-Reduzierung als auch -Vermeidung zu identifizieren.

“Eine meiner Motivationen, ein Unternehmen zu gründen, war es, Impact zu generieren, der über die Mitarbeiter:innen und das Unternehmen hinausgeht. Eine Plattform zu haben, die den sozialen Wandel vorantreiben und einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft sowie die Umwelt haben kann. Planetly hat uns dabei unterstützt, zu verstehen, wie wir unseren CO2-Fußabdruck reduzieren und Klimaschutzmaßnahmen ergreifen können.”

Fußabdruck

Personios CO2-Fußabdruck

Die CO2-Bilanz von Personio umfasst sowohl energiebezogene Emissionen (Scope 2) als auch Emissionen, die von Dienstleistern und eingekauften Produkten sowie Dienstleistungen erzeugt werden (Scope 3).

Um Personios CO2-Fußabdruck zu berechnen, haben wir alle Unternehmensaktivitäten an Personios Standorten in München, Madrid, London und Dublin genauer angesehen.

Analyseergebnisse

Als Softwareunternehmen ohne physische Produkte wird der größte Teil der CO2-Emissionen von Personio durch externe Dienstleistungen, die das Unternehmen nutzt, verursacht. Dazu gehören zum Beispiel Freiberufler und Beratungsleistungen. Der zweitgrößte Anteil des CO2-Fußabdrucks stammt aus dem Bürobetrieb wie z.B. das Heizen in den Bürogebäuden. Darüber hinaus entstehen Emissionen durch die Mitarbeiter:innen, wie z.B. Geschäftsreisen, Home Office und das Pendeln zu den Büros. Für die CO2-Kompensation hat Personio seinen ermittelten CO2-Fußabdruck großzügig auf 2.106 t CO2e aufgerundet.

1.755t CO2e
CO2-Fußabdruck (gesamt)
957 t CO2e
Externe Services & Dienstleistungen
463 t CO2e
Bürobetrieb- und ausstattung
283 t CO2e
Geschäftsreisen, Home Office & Pendeln
Ausblick

Personio möchte Emissionen reduzieren & vermeiden

Personio möchte Emissionen reduzieren und vermeiden, wo immer es möglich ist. So betreibt das Unternehmen bereits Büros mit Ökostrom – einem der größten Hebel zur Reduzierung von Emissionen. Personio vermeidet Inlandsflüge innerhalb Deutschlands und fördert Bahnfahrten als Teil der Reise-Policy für Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen. Um den täglichen Arbeitsweg möglichst nachhaltig zu gestalten, bietet Personio Mitarbeiter:innen verschiedene Optionen an, darunter Tickets für öffentliche Verkehrsmittel, Elektroroller sowie Fahrräder.

Für das Unternehmen ist es wichtig, einen weiteren großen Hebel zur Reduzierung zu nutzen: die eigenen Mitarbeiter:innen. Das Nachhaltigkeitskomitee hat beispielsweise eine Recyclingstrategie für sämtliche Büros mitgestaltet oder bietet Kochkurse an. Darüber hinaus tragen die einzelnen Mitglieder zu einer nachhaltigen Denkweise innerhalb ihrer Abteilungen bei. Personio beschäftigt sich zudem mit neuen Ansätzen für die Organisation von Veranstaltungen, den Aufbau von Partnerschaften sowie der Bewertung der Umweltauswirkungen der Produktentwicklung. Personio wird bald eine vegetarische oder vegane Kantine für den Hauptsitz in München öffnen. 

Zusätzlich wird es unternehmensweite Impact Days geben, um die Zeit des gesamten Teams für einen guten Zweck zu nutzen und den Mitarbeiter:innen die Möglichkeit zu geben, einzeln oder in Gruppen an verschiedenen sozialen und ökologischen Projekten teilzunehmen.

Darüber hinaus möchte Personio weitere effektive Maßnahmen zur CO2-Reduzierung umsetzen. Planetly wird Personio dabei helfen, eine langfristige Reduktions- und Dekarbonisierungsstrategie zu entwickeln.

Klimaschutz

Personio ergreift Klimaschutzmaßnahmen

Reduktion und Vermeidung sind für Personio von zentraler Bedeutung. Aber derzeit können Emissionen in einigen Bereichen noch nicht vollständig vermieden werden. Personio hat daher beschlossen, seinen CO2-Fußabdruck für 2020 durch die Unterstützung zertifizierter Klimaschutzprojekte auszugleichen, die darauf abzielen, die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen.

In Indien unterstützt Personio ein Projekt, das neue Technologien für solare Warmwasserbereiter in Krankenhäuser, Schulen, Universitäten und KMUs in ganz Indien bringt. Während Haushalte und Institutionen mit einer dringend benötigten Quelle für saubere und erschwingliche Energie versorgt werden, wird auch ein bedeutender Beitrag zu Bildung, Gesundheit und Wohlbefinden sowie nachhaltiger Entwicklung geleistet.

Solar-Warmwasserprojekt

Indien
1 / 2

Projekt für effiziente Kochherde

Kenia
2 / 2

Das zweite Projekt aus Personios Portfolio schützt den Kakamega-Regenwald, Kenias letzten verbliebenen Regenwald, der sehr reich an Biodiversität ist. Das Projekt stellt effiziente Kochherde für ländliche Gemeinden zur Verfügung, wodurch der Holzverbrauch der Haushalte fast um die Hälfte reduziert und damit die Abholzung des Kakamega-Regenwaldes deutlich verringert wird.

Beide Projekte wurden von Planetly sorgfältig ausgewählt und sind nach den höchsten Standards zertifiziert, einschließlich dem Clean Development Mechanism (CDM) der Vereinten Nationen und dem Gold Standard.