Planetly unterstützt KP Logistik auf dem Weg zur Klimaneutralität

KP Logistik ist ein Familienunternehmen in dritter Generation, mit Ursprung in Dänemark. Zusammen mit Planetly hat das Unternehmen seinen CO2-Fußabdruck ermittelt und kompensiert. KP Logistik möchte in Zukunft alle vermeidbaren Emissionen reduzieren.

Industrie:
Logistik
Hauptsitz:
Køge, Dänemark
Mitarbeiter:innen:
400
Standorte:
Stavenhagen (DE), Wustermark (DE) und Køge (DK)
28840 t
Kompensiertes CO2
1
Klimaschutzprojekt
2020
Analysezeitraum
Über KP logistik

Hintergrund & Zielsetzung

Mit insgesamt 150 LKW und mehr als 400 Mitarbeitenden ist KP Logistik ein solides und erfolgreich geführtes Familienunternehmen mit einer über 60-jährigen Firmengeschichte.

Für KP Logistik ist es wichtig möglichst umweltschonend zu transportieren. Dafür hat das Unternehmen zum Beispiel bereits den Fuhrpark in Deutschland auf LNG-LKW umgestellt. LNG (Liquified Natural Gas) ist ein auf ca. -165° Celsius abgekühltes Erdgas mit einer besseren Umweltbilanz im Vergleich zu erdöl- und kohlebasierten Energieträgern.

Um vollumfänglich Transparenz über den CO2-Fußabdrucks des Unternehmens zu schaffen und auf dieser Basis eine Reduktionsstrategie zu entwickeln, hat sich KP Logistik nun mit Planetly zusammengetan.

“Planetly zeigte uns den Umfang unserer CO2 Emissionen auf. Wir freuen uns mit Planetly einen kompetenten Partner zu haben, der uns bei der Kompensation unseres CO2 Fußabdrucks unterstützt.”

Fußabdruck

Der CO2-Fußabdruck von KP Logistik

Für die Validierung des CO2-Fußabdrucks haben wir uns die Aktivitäten der drei Standorte von KP Logistik in Stavenhagen und Wustermark in Deutschland sowie Køge in Dänemark angeschaut.

Dabei wurden alle relevanten Scope 1 und 2 Aktivitäten berücksichtigt sowie die Well-to-Tank (WTT) Emissionen von Brennstoffen durch die vorgelagerten Schritte wie Produktion, Verarbeitung und Transport. Wir haben zudem die flüchtigen Emissionen und die Produktionsemissionen des von KP Logistik verwendeten Kühlmittels inkludiert.

Analyseergebnisse

Der größte Anteil des CO2-Fußabdrucks von KP Logistik entsteht durch den Fuhrpark des Unternehmen, für den das Unternehmen Diesel, LNG, HVO-Diesel und CNG-Biogas als Kraftstoff für seine LKW nutzt. Die CO2-Bilanz berücksichtigt auch die flüchtigen Emissionen, die bei der Kühlung von Waren wie Lebensmitteln entstehen. Emissionen entstehen zudem durch brennstoff- & energiebezogene Aktivitäten wie der Herstellung des Kraftstoffes für die LKW (Scope 3.3). Ein vergleichsweise geringer Anteil des CO2-Fußabdrucks des Unternehmens entfällt auf den Stromverbrauch aller Standorte.

28.839t CO2e
CO2-Fußabdruck (gesamt)
22.104t CO2e
Scope 1: Direkte Energieerzeugung
99 t CO2e
Scope 2: Indirekte Energieerzeugung
6.636t CO2e
Scope 3: Indirekte Emissionen
Ausblick

KP Logistik möchte Emissionen reduzieren und vermeiden

KP Logistik hat in den letzten Jahren bereits einige Maßnahmen ergriffen, um die anfallenden und noch nicht vermeidbaren Emissionen durch den Betrieb der LKW sowie der Standorte zu verringern.

Mit insgesamt 110 Scania R410 betreibt das Unternehmen einen der größten LNG-Fuhrparks in Deutschland. In Dänemark setzt KP Logistik neben modernen Dieselfahrzeugen auf CNG-LKW (Compressed Natural Gas ist ein auf 200 Bar komprimiertes Erdgas) und tankt ausschließlich Biogas.

Am Standort in Køge wird seit 2014 eine Solaranlage auf 130 m2 Dachfläche betrieben. Auch am deutschen Standort Wustermark ist für das Jahr 2021 eine Solaranlage geplant, um mit dem dort produzierten Strom die auf dem Werksgelände stehenden Trailer mit Kühlwaren zu kühlen. So wird für die Kühlung kein Dieselkraftstoff mehr benötigt.

In Køge sollen noch im Jahr 2021 14 Fahrzeuge mit Hulsteins-Aggregaten ausgerüstet werden. Diese ermöglichen die Kühlung während der Fahrt durch die vom LKW-Motor erzeugte Energie. So wird auch hier weniger Dieselkraftstoff für die Kühlung benötigt.

KP Logistik möchte auf Basis der Ergebnisse dieser CO2-Analyse eine Reduktionsstrategie entwickeln, um alle vermeidbaren Emissionen in Zukunft weiter zu reduzieren.

Klimaschutz

KP Logistik kompensiert Emissionen für das Jahr 2020

KP Logistik hat sich entschieden seine Emissionen für das Jahr 2020 zu kompensieren. Dafür unterstützt das Unternehmen ein Windenergieprojekt in der Türkei.

Das Projekt soll dazu beitragen das Windpotenzials der Türkei zur Deckung des steigenden Strombedarfs zu nutzen und damit die Umweltverschmutzung durch fossile Brennstoffe zu verringern.

Windenergieprojekt

Türkei
1 / 1

Durch das Projekt wurden zudem neue direkte und indirekte Arbeitsplätze vor Ort geschaffen. Somit leistet das Projekt nicht nur einen Beitrag zur Verringerung der Luftschadstoffe, sondern trägt auch zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei.

Das Projekt ist durch den Gold-Standard zertifiziert und trägt zu verschiedenen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs) bei.