Exasol wird mit Planetly zu einem klimaneutralen Technologieunternehmen

Exasol ist ein globales Technologieunternehmen, das seinen Kund:innen eine hochleistungsfähige Analysedatenbank anbietet. Diese läuft schneller als jede andere Datenbank und bietet damit ein Höchstmaß an Leistung, Skalierbarkeit und Benutzerfreundlichkeit.

Auf dem Weg hin zu einem klimaneutralen Unternehmen hat sich Exasol mit Planetly zusammengetan, um seinen CO2-Fußabdruck für 2019 zu analysieren und zu kompensieren. Aber das ist nur der erste Schritt. Das Team arbeitet nun an Reduktionsstrategien, um diesen Fußabdruck in Zukunft kontinuierlich zu verringern.

Industrie:
Software & IT
Hauptsitz:
Nürnberg, Deutschland
Mitarbeiter:innen:
300+
CO2-Fußabdruck:
1077 t
1125 t
Kompensiertes CO2
3
Kompensationsprojekte
2019
Analysezeitraum
Über exasol

Hintergrund & Zielsetzung

Exasol hat es sich zur Aufgabe gemacht, Erkenntnisse aus den Daten der Welt zu beschleunigen und die Analyseplattform zu sein, der die ehrgeizigsten Unternehmen der Welt vertrauen.

Neben der Partnerschaft mit Planetly zur Überwachung des CO2-Fußabdrucks hat eine Gruppe von Exasol-Mitarbeitenden, die sich für Umweltbelange engagieren, ein Green Team gegründet, das als Taskforce fungiert und Veränderungen im gesamten Unternehmen vorantreibt. Jedes Teammitglied hat einen bestimmten Schwerpunktbereich, für den es verantwortlich ist, wie zum Beispiel Geschäftsreisen, Bürobedarf und IT, Schulungen und lokale Aktivitäten. Insgesamt ist die Gruppe 16 Mitglieder groß, darunter der Umweltbeauftragte Thomas Otto, CTO Mathias Golombek, der als Green Team Ambassador tätig ist, und CCO Deborah Thomas, eine weitere starke Fürsprecherin des Teams und seiner Arbeit.

"Bei Exasol verändern wir die Art und Weise, wie Menschen Daten nutzen, und wir glauben daran, das Richtige zu tun. Wir sind kreativ und zukunftsorientiert in der Art und Weise, wie wir unser Produkt entwickeln und uns mit den Gemeinden und der Umwelt, in denen wir tätig sind, auseinandersetzen. Wir wollen, dass unser Einfluss positiv und nachhaltig ist, und wir arbeiten nach den höchsten Standards als Profis und als bewusste Weltbürger:innen."

Fußabdruck

Exasols Fußabdruck

Für den CO2-Fußabdruck von Exasol haben wir sowohl direkte und energiebezogene Emissionen (Scope 1 und 2) als auch Emissionen betrachtet, die in der Wertschöpfungskette durch Dienstleister und zugekaufte Produkte und Dienstleistungen entstehen (Scope 3).

Wie bei vielen Unternehmen der Software- und IT-Branche stammt ein großer Teil des Fußabdrucks aus Scope-3-Emissionen, die außerhalb der Organisation anfallen, zum Beispiel durch externe Dienstleister.

Alle Emissionen von Exasol zusammen ergeben einen CO2-Fußabdruck von 1.077 t CO2e für 2019.

Analyseergebnisse

Der größte Teil der Emissionen von Exasol wird durch Geschäftsreisen, den Arbeitsweg der Mitarbeiter:innen, das Homeoffice und den Fuhrpark verursacht. Der zweitgrößte Anteil am CO2-Fußabdruck wird durch externe Dienstleistungen verursacht, die Exasol in Anspruch nimmt. Dazu gehören zum Beispiel Beratungsleistungen in den Bereichen Marketing und IT sowie Rechtsberatung. Ein weiterer Emissionstreiber sind die Emissionen aus dem Bürobetrieb wie Heizung und Stromverbrauch sowie Büromaterialien und -geräte.

Exasol hat seinen berechneten Fußabdruck für die CO2-Kompensation auf 1.125 t CO2e aufgerundet.

1,077
CO2-Fußabdruck (gesamt)
50,5t CO2e
Scope 1 Emissionen
59 t CO2e
Scope 2 Emissionen
967 t CO2e
Scope 3 Emissionen
Ausblick

Exasol möchte seine CO2-Emissionen reduzieren

Was hat Exasol bisher bereits erreicht?

Das Green Team leitete die Entwicklung der Umweltpolitik von Exasol, in der das Engagement des Unternehmens und die Maßnahmen zur Verbesserung der CO2-Bilanz dargelegt sind.

Mit der Erreichung der Klimaneutralität für 2019 war die Reise noch nicht vorbei. Exasol hat sich auch verpflichtet, die Zusammenarbeit mit Planetly fortzusetzen, um seine Auswirkungen auf die Umwelt ständig zu verfolgen und zu verbessern.

Was kommt also als Nächstes?

Exasol wird die Entwicklung eines umfassenden Umweltmanagementsystems (EMS) abschließen, um die Auswirkungen von Prozessen zu verfolgen und detailliert festzulegen, was geändert werden kann, um das Unternehmen nachhaltiger zu machen.

Das Green Team wird außerdem weiter wachsen und Richtlinien und Initiativen im gesamten Unternehmen einführen. Die gesamte Arbeit des Teams wird sich darauf konzentrieren, langfristige Verhaltensänderungen zu fördern und einen positiven Beitrag zum Schutz unseres Planeten zu leisten.

Klimaschutz

Exasols Klimaschutz-Portfolio

Exasol unterstützt drei REDD+ Projekte in Indonesien, Peru und Kambodscha im Rahmen der Kompensation des CO2-Fußabdrucks für 2019. Was bedeutet REDD+? REDD+ steht für "Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation" (Reduzierung der Emissionen aus Entwaldung und Waldschädigung). Die REDD+ Projekte der Vereinten Nationen verfolgen langfristige Strategien zur Bekämpfung der Ursachen von Entwaldung und Waldschädigung.

Das Green Team von Exasol war der Meinung, dass die REDD+ Projekte die größte direkte Auswirkung auf die Reduzierung von CO2 haben würden. Das war der wichtigste Faktor bei der Auswahl der zu unterstützenden Projekte, wobei es auch wichtig war, dass diese Maßnahme nicht alleine steht. Neben diesem Engagement arbeitet das Team bei Exasol an Richtlinien und Initiativen, um das Verhalten im gesamten Unternehmen langfristig zu ändern und so den CO2-Fußabdruck langfristig zu reduzieren.

REDD+ Borneo Regenwaldprojekt

Indonesien
1 / 3

REDD+ Amazonas Regenwaldprojekt

Peru
2 / 3

REDD+ Regenwaldprojekt Kambodscha

Kambodscha
3 / 3

Ziel der Projekte ist es, einige der letzten unzerstörten Regenwälder zu schützen und die Artenvielfalt in den Projektregionen zu erhalten. Gleichzeitig initiieren die Projekte Schulungen zu nachhaltigen landwirtschaftlichen Methoden und schaffen Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung.

Alle Projekte sind nach den höchsten Standards zertifiziert, unter anderem nach dem Voluntary Carbon Standard (VCS).