Cavalry wird einer der ersten klimaneutralen VCs

Cavalry, einer von Europas führenden Early-Stage Wagniskapitalgebern unternimmt etwas gegen den Klimawandel. Durch das Analysieren und Kompensieren des weltweiten Geschäftsbetriebes gehört Cavalry zur Liste der ersten klimaneutralen VCs, unterstützt von Planetlys Lösungen.

Industrie:
Financial Services
Hauptsitz:
Berlin, Deutschland
Mitarbeiter:innen:
14
Fussabdruck:
72.1 t
72.1 t
Kompensiertes CO2
3
Kompensationsprojekte
300+
Analysierte Datenpunkte
Über Cavalry

Hintergrund & Zielsetzung

Cavalry Ventures ist ein Berliner Frühphasen Investor, der die langjährige operative Erfahrung seiner Partner und seines strategisch kuratierten Investoren-Netzwerks bündelt und hebelt, um so die besten Europäischen Technologieunternehmen in allen relevanten Bereichen zu unterstützen. Cavalry ist der Fonds von Unternehmern für Unternehmer.

Cavalry kann auf eine erfolgreiche Geschichte von Investitionen in wegweisende Technologien, Unternehmen und Ideen zurückblicken. Klimaschutz ist aber nicht nur eine reine Investitionsidee, sondern in die DNA des VCs integriert. Der erste Schritt in diese Richtung ist auch ein Meilenstein, auf dem Weg die Klimaneutralität im Wagniskapital zu verankern. Planetly unterstützt Cavalry bei dieser Mission, stellt hierfür Fachwissen und konkrete Lösungen zur Verfügung.

“Der Klimawandel ist die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Wir wollen Teil der Lösung sein und reduzieren nicht nur gezielt unseren eigenen Fußabdruck, sondern regen auch unser Portfolio und unser Netzwerk zu nachhaltigem Umdenken an.”

Fußabdruck

Cavalrys Fußabdruck

Haben Sie sich auch schon immer gefragt was das “rufen der Kavallerie” in CO2-Emissionen gemessen bedeutet? Wir schon, weshalb wir uns für unseren Investor Cavalry eine CO2-Fußabdruck-Analyse durchgeführt haben.

Cavalrys Fußabdruck ist die Summe aller Emissionen des Geschäftsbetriebs. Während der Wagniskapitalgeber zwar mehrere Investments in seinen Portfolio-Unternehmen hält, fokussierte sich die Analyse auf Cavalrys eigene Geschäfsaktivitäten.

Aktivitäten meint hier, der Bürobetrieb, Geschäftsreisen, das tägliche Pendeln und die Versorgung der Mitarbeiter, die Emissionen der firmeneigenen Fahrzeuge und Veranstaltungen. 

Die verschiedenen Emissionsarten werden dabei in CO2-Äquivalenten (kurz CO2e) angegeben, um sie addier- und vergleichbar zu machen.

Analyseergebnisse

Cavalrys größter CO2-Fußabdruck wird durch Geschäftsreisen, dem Scouting und Besuchen potenzieller neuer Beteiligungen und bestehender Portfoliounternehmen verursacht. Der zweitgrößte Fußabdruck entfällt auf den Betrieb des Büros. Zu guter letzt macht die Versorgung der Mitarbeiter den drittgrößten Teil des ökologischen Fußabdrucks aus. All diese Aktivitäten werden für das Jahr 2019, das als Basisjahr für alle Berechnungen diente, auf Null zurückgeführt.

72,1t CO2e
CO2-Fußabdruck (gesamt)
29,8t CO2e
Geschäftsreisen und Pendeln der Mitarbeiter:innen
28,1t CO2e
Büro, Strom & Heizung
13,0t CO2e
Mitarbeitergetränke, -essen sowie Früh- & Abendveranstaltungen
Ausblick

Wie ein VC seine Emissionen reduzieren will

Cavalry stützt sich auf Jahrzehntelange unternehmerische Erfahrung, wenn es um seine Beteiligungen geht. Doch die Entwicklung und Integration ökologisch nachhaltiger Ziele wurde jüngst immer relevanter. Aus diesem Grund wurde der gesamte Reduktionsprozess, angefangen bei der Analyse, überhaupt erst gestartet. Die selbstgesteckten Ambitionen sind hoch.

In den letzten Monaten wurden neue Geschäftspraktiken entwickelt, die darauf abzielen, den Gesamtfußabdruck zu verringern. Dazu gehört, weniger mit dem Flugzeug zu reisen und stattdessen Züge und Videokonferenzen zu nutzen. Der wichtigste Schritt war allerdings zu einem Grünstromanbieter zu wechseln, da Strom einer der größten Anteile am Gesamtfußabdruck ist.

Zusätzlich möchte Cavalry diese Prinzipien auch in ihren Investments umsetzen können. Die Kernkompetenz des VCs besteht immer darin, seinen Portfoliounternehmen einen Mehrwert zu verschaffen. Indem sie dies in ökologischer Hinsicht nun auch dazu addieren können, stellt Cavalry seinen Investmentsfirmen entscheidendes Wissen im immer wichtiger werdenden Bereich der Nachhaltigkeit zur Verfügung.

Klimaschutz

Einer der ersten VCs der seine Emissionen kompensiert

Anhand von Cavalrys Präferenzen, haben wir einen geeigneten Vorschlag für ein Kompensations-Portfolio zusammengestellt. Die Entscheidung viel auf Projekte in Costa Rica, Deutschland und Peru.

Die drei in diesen Ländern ausgewählten Projekte umfassen dabei die Themen Wiederaufforstung, die Schaffung und Nutzung von Windkraft sowie die Wiedervernässung von Mooren. Letzteres, ein deutsches Projekt, das auf die Wiedervernässung eines 68 Hektar großen Sumpfgebiets im Norden des Landes abzielt, führt zu Einsparungen von 660 Tonnen CO2e pro Jahr.

REDD+ Regenwald Projekt

Peru
1 / 3

Windkraft-Projekt

Costa Rica
2 / 3

MoorFutures Projekt

Deutschland
3 / 3

Das peruanische Projekt bewahrt 182.000 Hektar eines der am stärksten bedrohten Ökosysteme im tropischen Amazonasgebiet Perus durch Waldbewirtschaftung und Gemeinschaftsprogramme von und durch die lokale Bevölkerung. Es erzeugt eine jährliche Emissionsreduktion von 515.268 Tonnen CO2e. 

Ein drittes ausgewähltes Projekt versorgt 50.000 Menschen mit sauberer Elektrizität und reduziert dadurch bis zu 15.000 Tonnen CO2e pro Jahr. Alle Projekte unterliegen den höchsten Verifizierungsstandards, wie dem Voluntary Carbon (VCS) und dem Gold Standard. Darüber hinaus werden zahlreiche von den Vereinten Nationen festgelegte Ziele der nachhaltigen Entwicklung unterstützt.